Verordnung
über die Krankenversicherung
(KVV)


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Art. 105k Zahlungen der Kantone an die Versicherer 425

1 Bei Ein­gang der Per­so­nen­da­ten und der Mel­dun­gen über die Ver­lust­schei­ne kann die zu­stän­di­ge kan­to­na­le Be­hör­de dem Ver­si­che­rer die Per­so­nen­da­ten nach Ar­ti­kel 105g für die Ver­si­cher­ten über­mit­teln, für die sie aus­ste­hen­de Be­trä­ge über­nimmt.

2 Der Kan­ton, in dem der Ver­lust­schein aus­ge­stellt wur­de, be­zahlt dem Ver­si­che­rer die For­de­run­gen nach Ar­ti­kel 64a Ab­satz 4 des Ge­set­zes nach Ab­zug der Rück­er­stat­tun­gen nach Ar­ti­kel 64a Ab­satz 5 des Ge­set­zes bis zum 30. Ju­ni. Über­stei­gen die Rück­er­stat­tun­gen die For­de­run­gen, so zahlt der Ver­si­che­rer dem ak­tu­el­len Wohn­kan­ton bis zum 30. Ju­ni den Dif­fe­renz­be­trag zu­rück.

3 Rich­tet ein Kan­ton ei­ne Prä­mi­en­ver­bil­li­gung für einen Zeit­raum aus, für den der Ver­si­che­rer ihm be­reits ei­ne For­de­rung ge­mä­ss Ar­ti­kel 64a Ab­satz 3 KVG in sei­ner Schluss­ab­rech­nung be­kannt­ge­ge­ben hat, so er­stat­tet der Ver­si­che­rer 85 Pro­zent die­ser Prä­mi­en­ver­bil­li­gung an den Kan­ton zu­rück. Die For­de­run­gen ge­gen­über der ver­si­cher­ten Per­son wer­den auf dem Ver­lust­schein oder dem gleich­wer­ti­gen Rechts­ti­tel um den Be­trag der gan­zen Prä­mi­en­ver­bil­li­gung ver­min­dert.426

425 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 22. Ju­ni 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 3527).

426 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 15. Nov. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 6723).

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