Verordnung
über die Krankenversicherung
(KVV)


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Art. 96 Bonusversicherung
a.
Grundsatz

1 Die Ver­si­che­rer kön­nen ne­ben der or­dent­li­chen Kran­ken­pfle­ge­ver­si­che­rung ei­ne Ver­si­che­rung be­trei­ben, bei der ei­ne Prä­mi­e­ner­mäs­si­gung ge­währt wird, wenn die ver­si­cher­te Per­son wäh­rend ei­nes Jah­res kei­ne Leis­tun­gen in An­spruch ge­nom­men hat (Bo­nus­ver­si­che­rung). Aus­ge­nom­men sind Leis­tun­gen für Mut­ter­schaft so­wie für me­di­zi­ni­sche Prä­ven­ti­on.

2 Als Pe­ri­ode für die Fest­stel­lung, ob Leis­tun­gen in An­spruch ge­nom­men wor­den sind, gilt das Ka­len­der­jahr. Die Ver­si­che­rer kön­nen je­doch ei­ne um höchs­tens drei Mo­na­te vor­ver­leg­te Be­ob­ach­tungs­pe­ri­ode vor­se­hen. In die­sem Fall ver­kürzt sich im ers­ten Jahr der Zu­ge­hö­rig­keit zur Bo­nus­ver­si­che­rung die Be­ob­ach­tungs­pe­ri­ode ent­spre­chend.

3 Als Zeit­punkt der In­an­spruch­nah­me ei­ner Leis­tung gilt das Be­hand­lungs­da­tum. Die Ver­si­che­rer re­geln, in­nert wel­cher Frist die Ver­si­cher­ten ih­nen die Rech­nun­gen ein­rei­chen müs­sen.

4 Die Bo­nus­ver­si­che­rung darf nicht in Ver­bin­dung mit ei­ner wähl­ba­ren Fran­chi­se nach Ar­ti­kel 93 an­ge­bo­ten wer­den.

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