Verordnung
über landwirtschaftliche Begriffe und die Anerkennung von Betriebsformen
(Landwirtschaftliche Begriffsverordnung, LBV)


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Art. 11 Tierhaltung 24

1 Als Tier­hal­tung gel­ten Stal­lun­gen und Ein­rich­tun­gen (oh­ne Wei­de­un­ter­stän­de oder Weid­sta­del) zum re­gel­mäs­si­gen Hal­ten von Tie­ren auf der Pro­duk­ti­ons­stät­te so­wie auf dem Söm­me­rungs- oder Ge­mein­schafts­wei­de­be­trieb.25

2 Zu ei­ner Tier­hal­tung ge­hö­ren:

a.
bei Pro­duk­ti­ons­stät­ten: das Zen­trum ei­ner Tier­hal­tung so­wie wei­te­re Stal­lun­gen und Ein­rich­tun­gen im Um­kreis von höchs­tens 3 km vom Zen­trum der Tier­hal­tung;
b.
bei Söm­me­rungs- und Ge­mein­schafts­wei­de­be­trie­ben: die Stal­lun­gen und Ein­rich­tun­gen der Be­trie­be, un­ab­hän­gig von der Di­stanz zu de­ren Zen­trum.26

3 Die Kan­to­ne kön­nen im Ein­zel­fall auch Stal­lun­gen und Ein­rich­tun­gen als zur Tier­hal­tung ge­hö­rend be­zeich­nen, de­ren Ab­stand vom Zen­trum der Tier­hal­tung grös­ser ist als der­je­ni­ge nach Ab­satz 2 Buch­sta­be a.

4 Sind auf ei­ner Pro­duk­ti­ons­stät­te Stal­lun­gen und Ein­rich­tun­gen im Ge­biet meh­re­rer Kan­to­ne vor­han­den, so be­steht in Ab­wei­chung von Ab­satz 2 pro Stand­ort­kan­ton je ei­ne Tier­hal­tung. Die be­trof­fe­nen Kan­to­ne kön­nen be­stim­men, dass nur ei­ne ein­zi­ge Tier­hal­tung be­steht.

24 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 25. Mai 2011, in Kraft seit 1. Ju­li 2011 (AS 2011 2381).

25 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3901).

26 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3901).

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