Verordnung
über elektrische Leitungen
(Leitungsverordnung, LeV)

vom 30. März 1994 (Stand am 1. Juli 2021)


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Art. 58 Verankerungen, Dachständer

1 Stahl­draht­sei­le für Ver­an­ke­run­gen müs­sen einen Min­dest­quer­schnitt von 50 mm2 auf­wei­sen. Im Erd­bo­den ist für Rund­stahl ein Min­dest­durch­mes­ser von 10 mm, bei Stahl­draht­sei­len ein Min­dest­quer­schnitt von 70 mm2 er­for­der­lich.

2 Ver­an­ke­run­gen müs­sen je­der­zeit nach­ge­spannt wer­den kön­nen.

3 In elek­trisch lei­ten­de Ver­an­ke­run­gen von iso­lie­ren­den Trag­wer­ken muss min­de­s­tens 1 m un­ter­halb des tiefs­ten span­nungs­füh­ren­den Tei­les ein Iso­lier­stück ein­ge­baut wer­den, das der höchs­ten Nenn­span­nung der Lei­tung ent­spricht. Die­se Ver­an­ke­run­gen dür­fen nach dem Be­fes­ti­gungs­punkt kei­ne Trag­werk­tei­le mehr be­rüh­ren.

4 Dach­stän­der sind ge­gen Kor­ro­si­on zu schüt­zen und so zu be­mes­sen, dass die Si­cher­heits­fak­to­ren nach An­hang 13 bei der gröss­ten sta­ti­schen Be­las­tung ge­währ­­leis­tet sind.

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