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Verordnung
über die Luftfahrt
(Luftfahrtverordnung, LFV)1

vom 14. November 1973 (Stand am 1. Januar 2023)

1Fassung des Tit. gemäss Ziff. I der V vom 25. Aug. 1976, in Kraft seit 1. Jan. 1977 (AS 1976 1921).

Art. 40 Durchführung der anlasslosen Atemalkoholprobe 90

1Die Durch­füh­rung der an­lass­lo­sen Ate­mal­ko­hol­pro­be rich­tet sich:

a.
nach der Ver­ord­nung (EU) 2018/104291;
b.
er­gän­zend nach der vor­lie­gen­den Ver­ord­nung.

2 Die ers­te Ate­mal­ko­hol­pro­be wird mit ei­nem Ate­mal­ko­hol­test­ge­rät durch­ge­führt.

3Liegt das Re­sul­tat der ers­ten Ate­mal­ko­hol­pro­be über dem Grenz­wert nach Ar­ti­kel 38 Buch­sta­be a, so ist frü­he­s­tens 15 und spä­tes­tens 30 Mi­nu­ten nach Be­en­di­gung der ers­ten Ate­mal­ko­hol­pro­be ei­ne zwei­te Pro­be mit ei­nem Ate­mal­ko­hol­mess­ge­rät durch­zu­füh­ren. Dem Be­sat­zungs­mit­glied ist es wäh­rend der War­te­zeit un­ter­sagt, zu es­sen, zu trin­ken oder sonst et­was zu sich zu neh­men.

4Die Ate­mal­ko­hol­test- und -mess­ge­rä­te müs­sen die An­for­de­run­gen der Mess­mit­tel­ver­ord­nung vom 15. Fe­bru­ar 200692 (Mess­MV) und der ent­spre­chen­den Aus­füh­rungs­vor­schrif­ten des Eid­ge­nös­si­schen Jus­tiz- und Po­li­zei­de­par­te­ments er­fül­len. Die Durch­füh­rung der Ate­mal­ko­hol­pro­be rich­tet sich sinn­ge­mä­ss nach der Stras­sen­ver­kehrs­kon­troll­ver­ord­nung vom 28. März 200793 (SKV) und den ent­spre­chen­den Aus­füh­rungs­vor­schrif­ten des Bun­des­amts für Stras­sen (ASTRA).

90 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 16. Fe­br. 2022, in Kraft seit 1. Mai 2022 (AS 2022 230).

91 Ver­ord­nung (EU) 2018/1042 der Kom­mis­si­on vom 23. Ju­li 2018 zur Än­de­rung der Ver­ord­nung (EU) Nr. 965/2012 in Be­zug auf die tech­ni­schen An­for­de­run­gen und Ver­wal­tungs­ver­fah­ren für die Ein­füh­rung von Un­ter­stüt­zungs­pro­gram­men, ei­ner psy­cho­lo­gi­schen Be­ur­tei­lung der Flug­be­sat­zung so­wie von sys­te­ma­ti­schen und stich­pro­ben­ar­ti­gen Tests, bei de­nen die Flug­be­sat­zung und Flug­be­glei­ter zur Ge­währ­leis­tung ih­rer flug­me­di­zi­ni­schen Taug­lich­keit auf psy­choak­ti­ve Sub­stan­zen ge­tes­tet wer­den, so­wie in Be­zug auf die Aus­rüs­tung neu ge­bau­ter tur­bi­nen­ge­trie­be­ner Flug­zeu­ge mit ei­ner höchst­zu­läs­si­gen Start­mas­se von höchs­tens 5 700 kg und ei­ner ge­neh­mig­ten An­zahl von sechs bis neun Flug­gast­sit­zen mit ei­nem Ge­län­de­warn­sys­tem, in der für die Schweiz ge­mä­ss Zif­fer 3 des An­hangs zum Luft­ver­kehrs­ab­kom­men vom 21. Ju­ni 1999 (SR 0.748.127.192.68) je­weils ver­bind­li­chen Fas­sung.

92 SR 941.210

93 SR 741.013