Legge federale sul lavoro nell’industria, nell’artigianato e nel commercio

del 13 marzo 1964 (Stato 1° gennaio 2021)


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Art. 3a

Di­spo­si­zio­ni re­la­ti­ve al­la pro­te­zio­ne del­la sa­lu­te2

 

Le di­spo­si­zio­ni con­cer­nen­ti la pro­te­zio­ne del­la sa­lu­te con­te­nu­te nel­la pre­sen­te leg­ge (art. 6, 35 e 36a) so­no tut­ta­via ap­pli­ca­bi­li:3

a.4
al­le am­mi­ni­stra­zio­ni fe­de­ra­li, can­to­na­li e co­mu­na­li;
b.
ai la­vo­ra­to­ri che eser­ci­ta­no una fun­zio­ne di­ri­gen­te su­pe­rio­re, un’at­ti­vi­tà ar­ti­sti­ca in­di­pen­den­te o un’at­ti­vi­tà scien­ti­fi­ca;
c.5
ai do­cen­ti del­le scuo­le pri­va­te e ai do­cen­ti, as­si­sten­ti, edu­ca­to­ri e ai sor­ve­glian­ti oc­cu­pa­ti in isti­tu­ti.

1 In­tro­dot­to dal n. I del­la LF dell’8 ott. 1993, in vi­go­re dal 1° mag. 1994 (RU 1994 1035; FF 1993 I 609).
2 Nuo­vo te­sto giu­sta il n. I del­la LF del 20 mar. 1998, in vi­go­re dal 1° ago. 2000 (RU 2000 1569; FF 1998 978).
3 Nuo­vo te­sto giu­sta il n. I del­la LF del 20 mar. 1998, in vi­go­re dal 1° ago. 2000 (RU 2000 1569; FF 1998 978).
4 Nuo­vo te­sto giu­sta il n. I del­la LF del 20 mar. 1998, in vi­go­re dal 1° ago. 2000 (RU 2000 1569; FF 1998 978).
5 Nuo­vo te­sto giu­sta il n. I del­la LF del 22 mar. 2002, in vi­go­re dal 1° gen. 2005 (RU 2002 2547; FF 2001 2837 5429).

Court decisions

139 II 7 (8C_448/2012) from Jan. 17, 2013
Regeste: Art. 6 ArG; Art. 26 ArGV 3; Art. 29 Abs. 1 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK; Einsatz eines Überwachungsprogrammes zur Kontrolle der Informatikaktivitäten eines Arbeitnehmers; Verwertbarkeit unrechtmässig erlangter Beweismittel und Interessenabwägung; Entlassung. Der verdeckte Einsatz eines Überwachungsprogrammes zwecks Bestätigung des Verdachts, ein Arbeitnehmer missbrauche die ihm im Informatikbereich zur Verfügung gestellten Mittel für dienstfremde Zwecke, ist unzulässig (Art. 26 Abs. 1 ArGV 3) oder zumindest unverhältnismässig (Art. 26 Abs. 2 ArGV 3; E. 5.5-5.5.4). Abwägung zwischen öffentlichem Interesse an der Wahrheitsfindung und privatem Interesse des Arbeitnehmers am Schutz seiner Persönlichkeit (E. 6). Mit der Verneinung der Verwertbarkeit eines auf diese Weise widerrechtlich erlangten Beweismittels fällt die Grundlage für eine Entlassung dahin (E. 7).

143 II 443 (8C_79/2016) from June 30, 2017
Regeste: Art. 6 ArG; Art. 26 ArGV 3; Art. 57i-q RVOG; Art. 10 und Art. 11 der Verordnung über die Bearbeitung von Personendaten, die bei der Nutzung der elektronischen Infrastruktur des Bundes anfallen; Art. 29 Abs. 1 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK; missbräuchliche Verwendung und Analyse der elektronischen Infrastruktur; in unzulässiger Weise erworbene Beweismittel und Interessenabwägung; fristlose Auflösung eines Arbeitsverhältnisses aufgrund schwerwiegender Gründe. Das RVOG und seine Ausführungsbestimmungen regeln Registrierung und Analyse von Personendaten, die bei der Nutzung der elektronischen Infrastruktur des Bundes anfallen, detailliert und abschliessend (E. 4). Im konkreten Fall hat die personenbezogene Auswertung namentlich aufgezeichneter Daten (Art. 57o RVOG) in unzulässiger Weise stattgefunden (E. 5.4). Weil ein unzulässiges Beweismittel vorliegt, ist eine Interessenabwägung vorzunehmen (E. 6.3). Im konkreten Fall durfte der Arbeitgeber das Resultat unrechtmässig erlangter Informationen verwerten (E. 6.4). Fristlose Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus schwerwiegenden Gründen, nachdem der Angestellte nicht erlaubte Internetseiten übermässig häufig besucht hat (E. 7). Keine Verletzung des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes (E. 8).

 

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