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Bundesgesetz
über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände
(Lebensmittelgesetz, LMG)

Art. 54 Öffentliche Warnung

1 Stel­len die Voll­zugs­be­hör­den fest, dass nicht si­che­re Le­bens­mit­tel oder Ge­brauchs­ge­gen­stän­de an ei­ne un­be­stimm­te Zahl von Kon­su­men­tin­nen und Kon­su­men­ten ab­ge­ge­ben wor­den sind, so sor­gen sie da­für, dass die Be­völ­ke­rung in­for­miert und ihr emp­foh­len wird, wie sie sich ver­hal­ten soll.

2 Ist die Be­völ­ke­rung meh­re­rer Kan­to­ne ge­fähr­det, so in­for­mie­ren die Bun­des­be­hör­den und ge­ben Emp­feh­lun­gen ab.

3 In Fäl­len von ge­rin­ger Trag­wei­te kann die zu­stän­di­ge Be­hör­de die In­for­ma­tio­nen über ein Ab­ruf­ver­fah­ren zu­gäng­lich ma­chen.

4 Die Be­hör­de hört, wenn mög­lich vor­gän­gig, an:

a.
die Per­son, wel­che das Pro­dukt her­ge­stellt, ein­ge­führt oder in Ver­kehr ge­bracht hat;
b.
die Kon­su­men­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen.

5 Sie kann die In­ver­kehr­brin­ge­rin oder den In­ver­kehr­brin­ger mit der In­for­ma­ti­on der Öf­fent­lich­keit be­auf­tra­gen.