Legge federale
sulla protezione dei dati
(LPD)


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Art. 16 Principi

1 Da­ti per­so­na­li pos­so­no es­se­re co­mu­ni­ca­ti all’este­ro sol­tan­to se il Con­si­glio fe­de­ra­le ha con­sta­ta­to che la le­gi­sla­zio­ne del­lo Sta­to de­sti­na­ta­rio o l’or­ga­ni­smo in­ter­na­zio­na­le ga­ran­ti­sce una pro­te­zio­ne ade­gua­ta dei da­ti.

2 In as­sen­za di una de­ci­sio­ne del Con­si­glio fe­de­ra­le ai sen­si del ca­po­ver­so 1, da­ti per­so­na­li pos­so­no es­se­re co­mu­ni­ca­ti all’este­ro sol­tan­to se una pro­te­zio­ne dei da­ti ap­pro­pria­ta è ga­ran­ti­ta da:

a.
un trat­ta­to in­ter­na­zio­na­le;
b.
clau­so­le con­trat­tua­li di pro­te­zio­ne dei da­ti tra il ti­to­la­re o il re­spon­sa­bi­le del trat­ta­men­to e l’al­tro con­traen­te, pre­via­men­te co­mu­ni­ca­te all’IFPDT;
c.
ga­ran­zie spe­ci­fi­che sta­bi­li­te dall’or­ga­no fe­de­ra­le com­pe­ten­te, pre­via­men­te co­mu­ni­ca­te all’IFPDT;
d.
clau­so­le ti­po di pro­te­zio­ne dei da­ti pre­via­men­te ap­pro­va­te, sta­bi­li­te o ri­co­no­sciu­te dall’IFPDT; o
e.
nor­me in­ter­ne dell’im­pre­sa vin­co­lan­ti sul­la pro­te­zio­ne dei da­ti, pre­via­men­te ap­pro­va­te dall’IFPDT o da un’au­to­ri­tà in­ca­ri­ca­ta del­la pro­te­zio­ne dei da­ti ap­par­te­nen­te a uno Sta­to che ga­ran­ti­sce una pro­te­zio­ne ade­gua­ta.

3 Il Con­si­glio fe­de­ra­le può pre­ve­de­re al­tre ga­ran­zie ap­pro­pria­te ai sen­si del ca­po­ver­so 2.

BGE

148 II 349 (2C_825/2019) from 21. Dezember 2021
Regeste: Art. 4 Abs. 3, Art. 14 Abs. 2 und Art. 19 Abs. 2 StAhiG; Art. 18a DSG; Art. 13 BV; Art. 8 EMRK; Art. 17 UNO-Pakt II; Frage, ob die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) sämtliche vom Amtshilfeersuchen nicht direkt betroffenen Personen (d.h. Drittpersonen), über welche Informationen an die ersuchende Behörde übermittelt werden sollen, vorgängig der Übermittlung zu informieren hat. Bundesorgane sind gemäss Art. 18a Abs. 1 DSG verpflichtet, die betroffene Person über die Beschaffung von Personendaten zu informieren; diese Informationspflicht gilt auch dann, wenn die Daten bei Dritten beschafft werden. Die Informationspflicht entfällt nach Art. 18a Abs. 4 lit. a DSG, wenn eine spezialgesetzliche Grundlage die Bekanntgabe von Daten ausdrücklich vorsieht. Mit Art. 4 Abs. 3 StAhiG, der die Übermittlung von voraussichtlich relevanten Daten von durch das Amtshilfeverfahren nicht unmittelbar betroffenen Personen vorsieht, liegt eine solche spezialgesetzliche Grundlage vor (E. 4). Die spezialgesetzliche Grundlage erfüllt die grundrechtlichen Anforderungen an die Bestimmtheit der Norm, da vorliegend der Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung im Zusammenhang mit den bei der Amtshilfe zu erhebenden Daten in aller Regel nicht besonders schwer wiegt. Folglich entfällt vorliegend die generelle Informationspflicht der ESTV gestützt auf Art. 18a Abs. 4 lit. a DSG i.V.m. Art. 4 Abs. 3 StAhiG. Dies gilt im Allgemeinen, doch kann im Einzelfall, falls sich die zu übermittelnden Daten als besonders schützenswert erweisen, eine vorgängige Information der Drittperson erforderlich werden (E. 5).

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