Bundesgesetz
über die Landwirtschaft
(Landwirtschaftsgesetz, LwG)

vom 29. April 1998 (Stand am 1. Januar 2024)


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Art. 71 Kulturlandschaftsbeiträge

1 Zur Er­hal­tung ei­ner of­fe­nen Kul­tur­land­schaft wer­den Kul­tur­land­schafts­bei­trä­ge aus­ge­rich­tet. Die Bei­trä­ge um­fas­sen:

a.
einen nach Zo­nen ab­ge­stuf­ten Bei­trag je Hekt­are zur För­de­rung der Be­wirt­schaf­tung in den ein­zel­nen Zo­nen;
b.
einen nach Hang­nei­gung und Nut­zungs­art ab­ge­stuf­ten Er­schwer­nis­bei­trag je Hekt­are in Hang- und Steil­la­gen zur För­de­rung der Be­wirt­schaf­tung un­ter to­po­gra­fi­schen Er­schwer­nis­sen;
c.
zu­sätz­lich einen ab­ge­stuf­ten Bei­trag nach An­teil Mäh­wie­sen in Steil­la­gen;
d.
einen Bei­trag je Nor­mal­sto­ss für Ganz­jah­res­be­trie­be für die zur Söm­me­rung ge­ge­be­nen Tie­re zur För­de­rung der Al­pung;
e.
einen nach Tier­ka­te­go­rie ab­ge­stuf­ten Söm­me­rungs­bei­trag je ge­söm­mer­te Gross­viehein­heit oder je Nor­mal­be­satz zur För­de­rung der Be­wirt­schaf­tung und zur Pfle­ge von Söm­me­rungs­flä­chen.

2 Der Bun­des­rat be­stimmt für den Söm­me­rungs­bei­trag die zu­läs­si­ge Be­sto­s­sung und die Tier­ka­te­go­ri­en, für die der Bei­trag aus­ge­rich­tet wird.

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