Bundesgesetz
über die Landwirtschaft
(Landwirtschaftsgesetz, LwG)

vom 29. April 1998 (Stand am 1. Januar 2024)


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Art. 89a Wettbewerbsneutralität 131

1 Das Pro­jekt muss ge­gen­über den di­rekt be­trof­fe­nen Ge­wer­be­be­trie­ben im wirt­schaft­lich re­le­van­ten Ein­zugs­ge­biet wett­be­werbs­neu­tral aus­ge­stal­tet sein.

2 Der Kan­ton stellt vor der Ge­neh­mi­gung des Pro­jekts fest, ob die Wett­be­werbs­neu­tra­li­tät ge­ge­ben ist.

3 Die di­rekt be­trof­fe­nen Ge­wer­be­be­trie­be im wirt­schaft­lich re­le­van­ten Ein­zugs­ge­biet und de­ren ge­werb­li­che Or­ga­ni­sa­tio­nen und Bran­chen­ver­bän­de kön­nen an­ge­hört wer­den. Der Bun­des­rat re­gelt die Ein­zel­hei­ten.

4 Ge­wer­be­be­trie­be, die in­ner­halb der kan­to­na­len Pu­bli­ka­ti­ons­frist zur Wett­be­werbs­neu­tra­li­tät kein Rechts­mit­tel er­grif­fen ha­ben, kön­nen in ei­nem spä­te­ren Ver­fah­ren kei­ne Be­schwer­de mehr er­he­ben.

5 Ist die Wett­be­werbs­neu­tra­li­tät rechts­kräf­tig be­ur­teilt, so kann sie nicht mehr an­ge­foch­ten wer­den.

131 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 34633863; BBl 2012 2075).

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