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Bundesgesetz
über die Militärversicherung
(MVG)

Art. 10 Entschädigung für erbrachte Leistungen

1 Ha­ben der Ver­si­cher­te oder Drit­te die Heil­be­hand­lung vor der An­mel­dung der Ge­sund­heits­schä­di­gung an die Mi­li­tär­ver­si­che­rung ganz oder teil­wei­se be­zahlt, so ist ih­nen die­ser Auf­wand im Rah­men der ge­schul­de­ten Leis­tun­gen zu er­set­zen.

2 Ha­ben öf­fent­li­che oder pri­va­te Für­sor­ge­in­sti­tu­tio­nen dem Leis­tungs­be­rech­tig­ten vor der Über­nah­me des Fal­les Un­ter­halts­bei­trä­ge oder an­de­re Un­ter­stüt­zun­gen zu­kom­men las­sen, für wel­che die Mi­li­tär­ver­si­che­rung auf­kom­men muss, so hat die­se ih­nen den Auf­wand im Rah­men der ge­schul­de­ten Leis­tun­gen in Ab­wei­chung von Ar­ti­kel 22 Ab­satz 2 ATSG35 ganz oder teil­wei­se zu er­set­zen.36

3 Die An­sprü­che des Ver­si­cher­ten ge­gen­über der Mi­li­tär­ver­si­che­rung er­lö­schen in die­sen Fäl­len im Aus­mass der Leis­tun­gen, die von Drit­ten er­bracht wor­den sind.

35 SR 830.1

36 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 13 des BG vom 6. Okt. 2000 über den All­ge­mei­nen Teil des So­zi­al­ver­si­che­rungs­rechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185910, 1994 V 921, 1999 4523).