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Bundesgesetz
über den Natur- und Heimatschutz
(NHG)1

vom 1. Juli 1966 (Stand am 1. Januar 2022)

1Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 214; BBl 1991 III 1121).

Art. 1341

1 Der Bund kann Na­tur­schutz, Hei­mat­schutz und Denk­mal­pfle­ge un­ter­stüt­zen, in­dem er den Kan­to­nen im Rah­men der be­wil­lig­ten Kre­di­te und auf der Grund­la­ge von Pro­gramm­ver­ein­ba­run­gen glo­ba­le Fi­nanz­hil­fen für die Er­hal­tung, den Er­werb, die Pfle­ge, die Er­for­schung und die Do­ku­men­ta­ti­on von schüt­zens­wer­ten Land­schaf­ten, Orts­bil­dern, ge­schicht­li­chen Stät­ten so­wie Na­tur- und Kul­tur­denk­mä­lern ge­währt.

2 Aus­nahms­wei­se kann er für Pro­jek­te, die ei­ne Be­ur­tei­lung durch den Bund im Ein­zel­fall er­for­dern, Fi­nanz­hil­fen durch Ver­fü­gung ge­wäh­ren.

3 Die Hö­he der Fi­nanz­hil­fen rich­tet sich nach der Be­deu­tung der zu schüt­zen­den Ob­jek­te und der Wirk­sam­keit der Mass­nah­men.

4 Fi­nanz­hil­fen wer­den nur ge­währt, wenn die Mass­nah­men wirt­schaft­lich sind und fach­kun­dig durch­ge­führt wer­den.

5 Die an­ge­ord­ne­ten Schutz- und Un­ter­halts­mass­nah­men bil­den öf­fent­lich-recht­li­che Ei­gen­tums­be­schrän­kun­gen (Art. 702 des Zi­vil­ge­setz­bu­ches; ZGB42). Sie ver­pflich­ten den je­wei­li­gen Grund­ei­gen­tü­mer und sind auf An­mel­dung des Kan­tons im Grund­buch an­zu­mer­ken. Der Bun­des­rat re­gelt die Aus­nah­men von der An­mer­kungs­pflicht.

41 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. II 7 des BG vom 6. Okt. 2006 über die Neu­ge­stal­tung des Fi­nanz­aus­gleichs und die Auf­ga­ben­tei­lung zwi­schen Bund und Kan­to­nen (NFA), in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).

42 SR 210