Nationalstrassenverordnung
(NSV)

vom 7. November 2007 (Stand am 1. Januar 2023)


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Art. 30 Bauvorhaben Dritter im Bereich der Nationalstrassen

1 Das ASTRA ist zu­stän­dig für die Be­wil­li­gung von Bau­vor­ha­ben in­ner­halb der Bau­li­ni­en nach Ar­ti­kel 44 NSG.

2 Bau­vor­ha­ben dür­fen die Si­cher­heit des Stras­sen­ver­kehrs, die Zweck­be­stim­mung der An­la­ge und einen all­fäl­li­gen künf­ti­gen Aus­bau der Stras­se nicht be­ein­träch­ti­gen. Das gilt ins­be­son­de­re für:

a.
die Er­stel­lung, Än­de­rung oder Ver­le­gung von Kreu­zun­gen von an­de­ren Ver­kehrs­we­gen, Ge­wäs­sern, Seil­bah­nen, Lei­tun­gen und ähn­li­chen An­la­gen mit Na­tio­nal­stras­sen;
b.
die Er­stel­lung von Lei­tun­gen längs Na­tio­nal­stras­sen; oder
c.
Ge­län­de­ver­än­de­run­gen, wie die An­la­ge von Kies­gru­ben.

3 Das ASTRA be­stimmt die Mass­nah­men, die zur Si­cher­heit des Ver­kehrs auf der Na­tio­nal­stras­se so­wie zur Ver­mei­dung der Ge­fahr für Per­so­nen und Sa­chen not­wen­dig sind. Die Kos­ten ge­hen zu Las­ten des Be­wil­li­gungs­in­ha­bers oder der Be­wil­li­gungs­in­ha­be­rin.

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