Bundesgesetz betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)

vom 30. März 1911 (Stand am 1. April 2017)


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Art. 1015

5. Form der An­nah­me

 

1Die An­nah­me­er­klä­rung wird auf den Wech­sel ge­setzt. Sie wird durch das Wort «an­ge­nom­men» oder ein gleich­be­deu­ten­des Wort aus­ge­drückt; sie ist vom Be­zo­ge­nen zu un­ter­schrei­ben. Die blos­se Un­ter­schrift des Be­zo­ge­nen auf der Vor­der­sei­te des Wech­sels gilt als An­nah­me.

2Lau­tet der Wech­sel auf ei­ne be­stimm­te Zeit nach Sicht oder ist er in­fol­ge ei­nes be­son­de­ren Ver­merks in­ner­halb ei­ner be­stimm­ten Frist zur An­nah­me vor­zu­le­gen, so muss die An­nah­me­er­klä­rung den Tag be­zeich­nen, an dem sie er­folgt ist, so­fern nicht der In­ha­ber die An­ga­be des Ta­ges der Vor­le­gung ver­langt. Ist kein Tag an­ge­ge­ben, so muss der In­ha­ber, um sei­ne Rück­griffs­rech­te ge­gen die In­dossan­ten und den Aus­stel­ler zu wah­ren, die­se Un­ter­las­sung recht­zei­tig durch einen Pro­test fest­stel­len las­sen.

 

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