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Bundesgesetz betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)

vom 30. März 1911 (Stand am 1. April 2017)

Art. 932

II. Be­ginn der Wirk­sam­keit1

 

1Für die Be­stim­mung des Zeit­punk­tes der Ein­tra­gung in das Han­dels­re­gis­ter ist die Ein­schrei­bung der An­mel­dung in das Ta­ge­buch mass­ge­bend.

2Ge­gen­über Drit­ten wird ei­ne Ein­tra­gung im Han­dels­re­gis­ter erst an dem nächs­ten Werk­ta­ge wirk­sam, der auf den auf­ge­druck­ten Aus­ga­be­tag der­je­ni­gen Num­mer des Schwei­ze­ri­schen Han­delsamts­blat­tes folgt, in der die Ein­tra­gung ver­öf­fent­licht ist. Die­ser Werk­tag ist auch der mass­ge­ben­de Tag für den Lauf ei­ner Frist, die mit der Ver­öf­fent­li­chung der Ein­tra­gung be­ginnt.

3Vor­be­hal­ten blei­ben die be­son­de­ren ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten, nach de­nen un­mit­tel­bar mit der Ein­tra­gung auch Drit­ten ge­gen­über Rechts­wir­kun­gen ver­bun­den sind oder Fris­ten zu lau­fen be­gin­nen.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 3 des BG vom 16. Dez. 2005 (GmbH-Recht so­wie An­pas­sun­gen im Ak­ti­en-, Ge­nos­sen­schafts-, Han­dels­re­gis­ter- und Fir­men­recht), in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4791; BBl 2002 3148, 2004 3969).