Bundesgesetz betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)

vom 30. März 1911 (Stand am 1. Januar 2021)


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Art. 365

2. Be­tref­fend den Stoff

 

1So­weit der Un­ter­neh­mer die Lie­fe­rung des Stof­fes über­nom­men hat, haf­tet er dem Be­stel­ler für die Gü­te des­sel­ben und hat Ge­währ zu leis­ten wie ein Ver­käu­fer.

2Den vom Be­stel­ler ge­lie­fer­ten Stoff hat der Un­ter­neh­mer mit al­ler Sorg­falt zu be­han­deln, über des­sen Ver­wen­dung Re­chen­schaft ab­zu­le­gen und einen all­fäl­li­gen Rest dem Be­stel­ler zu­rück­zu­ge­ben.

3Zei­gen sich bei der Aus­füh­rung des Wer­kes Män­gel an dem vom Be­stel­ler ge­lie­fer­ten Stof­fe oder an dem an­ge­wie­se­nen Bau­grun­de, oder er­ge­ben sich sonst Ver­hält­nis­se, die ei­ne ge­hö­ri­ge oder recht­zei­ti­ge Aus­füh­rung des Wer­kes ge­fähr­den, so hat der Un­ter­neh­mer dem Be­stel­ler oh­ne Ver­zug da­von An­zei­ge zu ma­chen, wid­ri­gen­falls die nach­tei­li­gen Fol­gen ihm selbst zur Last fal­len.

 

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