Bundesgesetz betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)

vom 30. März 1911 (Stand am 1. Januar 2021)


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Art. 371

e. Ver­jäh­rung

 

1Die An­sprü­che des Be­stel­lers we­gen Män­gel des Wer­kes ver­jäh­ren mit Ab­lauf von zwei Jah­ren nach der Ab­nah­me des Wer­kes. So­weit je­doch Män­gel ei­nes be­weg­li­chen Wer­kes, das be­stim­mungs­ge­mä­ss in ein un­be­weg­li­ches Werk in­te­griert wor­den ist, die Man­gel­haf­tig­keit des Wer­kes ver­ur­sacht ha­ben, be­trägt die Ver­jäh­rungs­frist fünf Jah­re.

2Die An­sprü­che des Be­stel­lers ei­nes un­be­weg­li­chen Wer­kes we­gen all­fäl­li­ger Män­gel des Wer­kes ver­jäh­ren ge­gen den Un­ter­neh­mer so­wie ge­gen den Ar­chi­tek­ten oder den In­ge­nieur, die zum Zwe­cke der Er­stel­lung Diens­te ge­leis­tet ha­ben, mit Ab­lauf von fünf Jah­ren seit der Ab­nah­me des Wer­kes.

3Im Üb­ri­gen kom­men die Re­geln für die Ver­jäh­rung der ent­spre­chen­den An­sprü­che des Käu­fers sinn­ge­mä­ss zur An­wen­dung.


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 16. März 2012 (Ver­jäh­rungs­fris­ten der Ge­währ­lei— stungs­an­sprü­che. Ver­län­ge­rung und Ko­or­di­na­ti­on), in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 5415; BBl 2011 2889 3903).

 

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