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Bundesgesetz
betreffend die Ergänzung
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches
(Fünfter Teil: Obligationenrecht)

vom 30. März 1911 (Stand am 1. Januar 2022)

Art. 652333

3. Ge­mein­sa­me Vor­schrif­ten

a. Ak­ti­en­zeich­nung

 

1 Die Ak­ti­en wer­den in ei­ner be­son­de­ren Ur­kun­de (Zeich­nungs­schein) nach den für die Grün­dung gel­ten­den Re­geln ge­zeich­net.

2 Der Zeich­nungs­schein muss auf den Be­schluss der Ge­ne­ral­ver­samm­lung über die Er­hö­hung oder die Er­mäch­ti­gung zur Er­hö­hung des Ak­ti­en­ka­pi­tals und auf den Be­schluss des Ver­wal­tungs­ra­tes über die Er­hö­hung Be­zug neh­men. Ver­langt das Ge­setz einen Emis­si­ons­pro­spekt, so nimmt der Zeich­nungs­schein auch auf die­sen Be­zug.

3 Ent­hält der Zeich­nungs­schein kei­ne Be­fris­tung, so en­det sei­ne Ver­bind­lich­keit drei Mo­na­te nach der Un­ter­zeich­nung.

333Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 1991, in Kraft seit 1. Ju­li 1992 (AS 1992 733; BBl 1983 II 745).