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Bundesgesetz
betreffend die Ergänzung
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches
(Fünfter Teil: Obligationenrecht)

vom 30. März 1911 (Stand am 1. Januar 2023)

Art. 322a

2. An­teil am Ge­schäfts­er­geb­nis

 

1 Hat der Ar­beit­neh­mer ver­trag­lich An­spruch auf einen An­teil am Ge­winn oder am Um­satz oder sonst am Ge­schäfts­er­geb­nis, so ist für die Be­rech­nung des An­teils das Er­geb­nis des Ge­schäfts­jah­res mass­ge­bend, wie es nach den ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten und all­ge­mein an­er­kann­ten kauf­män­ni­schen Grund­sät­zen fest­zu­stel­len ist.

2 Der Ar­beit­ge­ber hat dem Ar­beit­neh­mer oder an des­sen Stel­le ei­nem ge­mein­sam be­stimm­ten oder vom Rich­ter be­zeich­ne­ten Sach­ver­stän­di­gen die nö­ti­gen Auf­schlüs­se zu ge­ben und Ein­sicht in die Ge­schäfts­bü­cher zu ge­wäh­ren, so­weit dies zur Nach­prü­fung er­for­der­lich ist.

3 Ist ein An­teil am Ge­winn des Un­ter­neh­mens ver­ab­re­det, so ist dem Ar­beit­neh­mer über­dies auf Ver­lan­gen ei­ne Ab­schrift der Er­folgs­rech­nung zu über­ge­ben.114

114 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 3 des BG vom 23. Dez. 2011 (Rech­nungs­le­gungs­recht), in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 6679; BBl 2008 1589).