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Bundesgesetz
betreffend die Ergänzung
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches
(Fünfter Teil: Obligationenrecht)

vom 30. März 1911 (Stand am 9. Februar 2023)

Art. 353b

b. Lohn bei Ver­hin­de­rung an der Ar­beits­leis­tung

 

1 Steht der Heim­ar­beit­neh­mer un­un­ter­bro­chen im Dienst des Ar­beit­ge­bers, so ist die­ser nach Mass­ga­be der Ar­ti­kel 324 und 324a zur Aus­rich­tung des Loh­nes ver­pflich­tet, wenn er mit der An­nah­me der Ar­beits­leis­tung in Ver­zug kommt oder wenn der Heim­ar­beit­neh­mer aus Grün­den, die in sei­ner Per­son lie­gen, oh­ne sein Ver­schul­den an der Ar­beits­leis­tung ver­hin­dert ist.

2 In den an­de­ren Fäl­len ist der Ar­beit­ge­ber zur Aus­rich­tung des Loh­nes nach Mass­ga­be der Ar­ti­kel 324 und 324a nicht ver­pflich­tet.