Drucken
Artikel, Notizen und Markierungen werden geladen... Bitte um etwas Geduld.

Bundesgesetz
betreffend die Ergänzung
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches
(Fünfter Teil: Obligationenrecht)

vom 30. März 1911 (Stand am 1. September 2023)

Art. 270b

II. An­fech­tung von Miet­zins­er­hö­hun­gen und an­dern ein­sei­ti­gen Ver­trags­än­de­run­gen

 

1 Der Mie­ter kann ei­ne Miet­zins­er­hö­hung in­nert 30 Ta­gen, nach­dem sie ihm mit­ge­teilt wor­den ist, bei der Schlich­tungs­be­hör­de als miss­bräuch­lich im Sin­ne der Ar­ti­kel 269 und 269a an­fech­ten.

2 Ab­satz 1 gilt auch, wenn der Ver­mie­ter sonst­wie den Miet­ver­trag ein­sei­tig zu Las­ten des Mie­ters än­dert, na­ment­lich sei­ne bis­he­ri­gen Leis­tun­gen ver­min­dert oder neue Ne­ben­kos­ten ein­führt.