Bundesgesetz
betreffend die Ergänzung
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches
(Fünfter Teil: Obligationenrecht)


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Art. 1081

XIV. All­ge­mei­ne Vor­schrif­ten

1. Frist­be­stim­mun­gen

a. Fei­er­ta­ge

 

1 Ver­fällt der Wech­sel an ei­nem Sonn­tag oder ei­nem an­de­ren staat­lich an­er­kann­ten Fei­er­tag, so kann die Zah­lung erst am nächs­ten Werk­ta­ge ver­langt wer­den. Auch al­le an­de­ren auf den Wech­sel be­züg­li­chen Hand­lun­gen, ins­be­son­de­re die Vor­le­gung zur An­nah­me und die Pro­tes­ter­he­bung, kön­nen nur an ei­nem Werk­ta­ge statt­fin­den.

2 Fällt der letz­te Tag ei­ner Frist, in­ner­halb de­ren ei­ne die­ser Hand­lun­gen vor­ge­nom­men wer­den muss, auf einen Sonn­tag oder einen an­de­ren staat­lich an­er­kann­ten Fei­er­tag828, so wird die Frist bis zum nächs­ten Werk­ta­ge ver­län­gert. Fei­er­ta­ge, die in den Lauf ei­ner Frist fal­len, wer­den bei der Be­rech­nung der Frist mit­ge­zählt.

828Hin­sicht­lich der ge­setz­li­chen Fris­ten des eid­ge­nös­si­schen Rechts und der kraft eid­ge­nös­si­schen Rechts von Be­hör­den an­ge­setz­ten Fris­ten wird heu­te der Sams­tag ei­nem an­er­kann­ten Fei­er­tag gleich­ge­stellt (Art. 1 des BG vom 21. Ju­ni 1963 über den Fris­ten­lauf an Sams­ta­gen – SR 173.110.3).

 

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