Bundesgesetz
betreffend die Ergänzung
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches
(Fünfter Teil: Obligationenrecht)


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Art. 1019

b. Bei
Strei­chung

 

1 Hat der Be­zo­ge­ne die auf den Wech­sel ge­setz­te An­nah­me­er­klä­rung vor der Rück­ga­be des Wech­sels ge­stri­chen, so gilt die An­nah­me als ver­wei­gert. Bis zum Be­weis des Ge­gen­teils wird ver­mu­tet, dass die Strei­chung vor der Rück­ga­be des Wech­sels er­folgt ist.

2 Hat der Be­zo­ge­ne je­doch dem In­ha­ber oder ei­ner Per­son, de­ren Un­ter­schrift sich auf dem Wech­sel be­fin­det, die An­nah­me schrift­lich mit­ge­teilt, so haf­tet er die­sen nach dem In­halt sei­ner An­nah­me­er­klä­rung.

 

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