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Bundesgesetz
betreffend die Ergänzung
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches
(Fünfter Teil: Obligationenrecht)

Art. 269a

II. Aus­nah­men

 

Miet­zin­se sind in der Re­gel nicht miss­bräuch­lich, wenn sie ins­be­son­de­re:

a.
im Rah­men der orts- oder quar­tier­üb­li­chen Miet­zin­se lie­gen;
b.
durch Kos­ten­stei­ge­run­gen oder Mehr­leis­tun­gen des Ver­mie­ters be­grün­det sind;
c.
bei neue­ren Bau­ten im Rah­men der kos­ten­de­cken­den Brut­to­ren­di­te lie­gen;
d.
le­dig­lich dem Aus­gleich ei­ner Miet­zins­ver­bil­li­gung die­nen, die zu­vor durch Um­la­ge­rung marktüb­li­cher Fi­nan­zie­rungs­kos­ten ge­wahrt wur­de, und in ei­nem dem Mie­ter im Vor­aus be­kannt­ge­ge­be­nen Zah­lungs­plan fest­ge­legt sind;
e.
le­dig­lich die Teue­rung auf dem ri­si­ko­tra­gen­den Ka­pi­tal aus­glei­chen;
f.
das Aus­mass nicht über­schrei­ten, das Ver­mie­ter- und Mie­ter­ver­bän­de oder Or­ga­ni­sa­tio­nen, die ähn­li­che In­ter­es­sen wahr­neh­men, in ih­ren Rah­men­ver­trä­gen emp­feh­len.