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Bundesgesetz
betreffend die Ergänzung
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches
(Fünfter Teil: Obligationenrecht)

Art. 838

V. Er­werb der Per­sön­lich­keit

 

1 Die Ge­nos­sen­schaft er­langt das Recht der Per­sön­lich­keit erst durch die Ein­tra­gung in das Han­dels­re­gis­ter.

2 Ist vor der Ein­tra­gung im Na­men der Ge­nos­sen­schaft ge­han­delt wor­den, so haf­ten die Han­deln­den per­sön­lich und so­li­da­risch.

3 Wur­den sol­che Ver­pflich­tun­gen aus­drück­lich im Na­men der zu bil­den­den Ge­nos­sen­schaft ein­ge­gan­gen und in­ner­halb ei­ner Frist von drei Mo­na­ten nach der Ein­tra­gung in das Han­dels­re­gis­ter von der Ge­nos­sen­schaft über­nom­men, so wer­den die Han­deln­den be­freit, und es haf­tet die Ge­nos­sen­schaft.