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Bundesgesetz
betreffend die Ergänzung
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches
(Fünfter Teil: Obligationenrecht)

Art. 257e

II. Si­cher­hei­ten durch den Mie­ter

 

1 Leis­tet der Mie­ter von Wohn- oder Ge­schäfts­räu­men ei­ne Si­cher­heit in Geld oder in Wert­pa­pie­ren, so muss der Ver­mie­ter sie bei ei­ner Bank auf ei­nem Spar­kon­to oder ei­nem De­pot, das auf den Na­men des Mie­ters lau­tet, hin­ter­le­gen.

2 Bei der Mie­te von Wohn­räu­men darf der Ver­mie­ter höchs­tens drei Mo­nats­zin­se als Si­cher­heit ver­lan­gen.

3 Die Bank darf die Si­cher­heit nur mit Zu­stim­mung bei­der Par­tei­en oder ge­stützt auf einen rechts­kräf­ti­gen Zah­lungs­be­fehl oder auf ein rechts­kräf­ti­ges Ge­richts­ur­teil her­aus­ge­ben. Hat der Ver­mie­ter in­nert ei­nem Jahr nach Be­en­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses kei­nen An­spruch ge­gen­über dem Mie­ter recht­lich gel­tend ge­macht, so kann die­ser von der Bank die Rück­er­stat­tung der Si­cher­heit ver­lan­gen.

4 Die Kan­to­ne kön­nen er­gän­zen­de Be­stim­mun­gen er­las­sen.