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Bundesgesetz
betreffend die Ergänzung
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches
(Fünfter Teil: Obligationenrecht)

Art. 51

2. Bei
ver­schie­de­nen Rechts­grün­den

 

1 Haf­ten meh­re­re Per­so­nen aus ver­schie­de­nen Rechts­grün­den, sei es aus un­er­laub­ter Hand­lung, aus Ver­trag oder aus Ge­set­zes­vor­schrift dem Ver­letz­ten für den­sel­ben Scha­den, so wird die Be­stim­mung über den Rück­griff un­ter Per­so­nen, die einen Scha­den ge­mein­sam ver­schul­det ha­ben, ent­spre­chend auf sie an­ge­wen­det.

2 Da­bei trägt in der Re­gel der­je­ni­ge in ers­ter Li­nie den Scha­den, der ihn durch un­er­laub­te Hand­lung ver­schul­det hat, und in letz­ter Li­nie der­je­ni­ge, der oh­ne ei­ge­ne Schuld und oh­ne ver­trag­li­che Ver­pflich­tung nach Ge­set­zes­vor­schrift haft­bar ist.