Bundesgesetz
über die Personenbeförderung
(Personenbeförderungsgesetz, PBG)

1 Anhang 1 des BG vom 20. März 2009 über die Bahnreform 2 (AS 2009 5597)


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Art. 32d Verfahrensgrundsätze 75

1 Im Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren be­ach­ten die Be­stel­ler der ge­mein­sam be­stell­ten An­ge­bo­te76 fol­gen­de Grund­sät­ze:

a.
Sie ach­ten in al­len Pha­sen des Ver­fah­rens auf die Gleich­be­hand­lung der Un­ter­neh­men.
b.
Sie ver­ge­ben ein An­ge­bot nur an ein Un­ter­neh­men, das die Ein­hal­tung der Ar­beits­schutz­be­stim­mun­gen und der Ar­beits­be­din­gun­gen für die Ar­beit­neh­mer und Ar­beit­neh­me­rin­nen ge­währ­leis­tet. Sie le­gen die mass­ge­ben­den Be­stim­mun­gen in den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen fest und be­rück­sich­ti­gen be­ste­hen­de Ver­trags­wer­ke.
c.
Sie ver­ge­ben ein An­ge­bot nur an ein Un­ter­neh­men, das die Lohn­gleich­heit für Mann und Frau ge­währ­leis­tet.
d.
Sie wah­ren den ver­trau­li­chen Cha­rak­ter von An­ga­ben der Un­ter­neh­men.

2 Die Un­ter­neh­men müs­sen fol­gen­de Grund­sät­ze be­ach­ten:

a.
Die Of­fer­te ist frist­ge­recht und voll­stän­dig ein­zu­rei­chen.
b.
Das Un­ter­neh­men ver­pflich­tet sich zu ei­ner frist­ge­rech­ten Be­trieb­s­auf­nah­me. Ver­zö­gert sich die­se auf­grund ei­ner Be­schwer­de, so ist es von die­ser Ver­pflich­tung be­freit.

75 Ein­ge­fügt durch Ziff. I 7 des BG vom 16. März 2012 über den zwei­ten Schritt der Bahn­re­form 2, in Kraft seit 1. Ju­li 2013 (AS 2012 5619, 2013 1603; BBl 2011 911).

76 Aus­druck ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 16. Dez. 2022 (Re­form des re­gio­na­len Per­so­nen­ver­kehrs und der Rech­nungs­le­gung), in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2024 575; BBl 2021 1485). Die­se Änd. wur­de in den in der AS ge­nann­ten Be­stim­mun­gen vor­ge­nom­men.

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