Verordnung
über die Bekanntgabe von Preisen
(Preisbekanntgabeverordnung, PBV)1

1Abkürzung gemäss Ziff. I der V vom 14. Dez. 1987, in Kraft seit 1. März 1988 (AS 1988 241).


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Art. 7 Anschrift

1 De­tail- und Grund­prei­se müs­sen durch An­schrift an der Wa­re selbst oder un­mit­tel­bar da­ne­ben (An­schrift, Auf­druck, Eti­ket­te, Preis­schild usw.) be­kannt­ge­ge­ben wer­den.

2 Sie kön­nen in an­de­rer leicht zu­gäng­li­cher und gut les­ba­rer Form be­kannt­ge­ge­ben wer­den (Re­ga­l­an­schrift, An­schlag von Preis­lis­ten, Auf­la­ge von Ka­ta­lo­gen usw.), wenn die An­schrift an der Wa­re selbst we­gen der Viel­zahl preis­glei­cher Wa­ren oder aus tech­ni­schen Grün­den nicht zweck­mäs­sig ist.

3 Die Be­kannt­ga­be nach Ab­satz 2 ist auch zu­läs­sig für An­ti­qui­tä­ten, Kunst­ge­gen­stän­de, Ori­ent­tep­pi­che, Pelz­wa­ren, Uh­ren, Schmuck und an­de­re Ge­gen­stän­de aus Edel­me­tal­len, wenn der Preis 5000 Fran­ken über­steigt.20

20Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 14. Dez. 1987, in Kraft seit 1. März 1988 (AS 1988 241).

Court decisions

112 IV 125 () from Dec. 11, 1986
Regeste: Art. 20a ff. UWG; Art. 3 Abs. 1 der Verordnung über die Bekanntgabe von Preisen. Wer in Katalogen, Inseraten und/oder auf Plakaten die Kunden auffordert, über die Preise zu verhandeln bzw. nach dem Tagestiefstpreis zu fragen, und damit nachdrücklich die Bereitschaft bekundet, die angebotenen Waren unter gewissen Voraussetzungen zu Preisen zu verkaufen, die unter den bei den Waren angegebenen Preisen liegen, verstösst gegen Art. 3 Abs. 1 PBV, wonach für Waren, die dem Letztverbraucher zum Kauf angeboten werden, der tatsächlich zu bezahlende Preis bekanntzugeben ist (E. 2 und 4).

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