Pfandbriefgesetz
(PfG)1

vom 25. Juni 1930 (Stand am 1. Januar 2023)

1Fassung des Tit. gemäss Ziff. I des BG vom 19. März 1982, in Kraft seit 1. Jan. 1983 (AS 1982 1876; BBl 1981 III 197).


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Art. 4635

b. Ord­nungs­wid­rig­kei­ten

 

1 Wer vor­sätz­lich oder fahr­läs­sig

a.
Pfand­brie­fe in ei­ner Hö­he aus­gibt, die den nach Ar­ti­kel 10 zu­läs­si­gen Be­trag über­steigt;
b.
den Vor­schrif­ten über die Füh­rung des Pfand­re­gis­ters, die ge­trenn­te Auf­be­wah­rung der De­ckung oder über die Auf­stel­lung der Bi­lanz und Ge­winn- und Ver­lust­rech­nung nicht nach­kommt oder
c.
die ord­nungs­ge­mäs­se Durch­füh­rung ei­ner Buch­prü­fung oder an­dern amt­li­chen Kon­trol­le er­schwert, be­hin­dert oder ver­un­mög­licht,
wird mit Ord­nungs­bus­se bis zu 5000 Fran­ken be­straft.

2 Bei ei­ner Wi­der­hand­lung im Sin­ne von Ab­satz 1 Buch­sta­be c bleibt die Straf­ver­fol­gung nach Ar­ti­kel 285 des Schwei­ze­ri­schen Straf­ge­setz­bu­ches36 vor­be­hal­ten.

35Fas­sung ge­mä­ss Ziff. 3 des An­hangs zum VStrR, in Kraft seit 1. Jan. 1975 (AS 1974 1857; BBl 1971 I 993).

36SR 311.0

 

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