Postgesetz
(PG)

vom 17. Dezember 2010 (Stand am 1. September 2023)


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Art. 19 Finanzierung, Quersubventionierung und Rechnungslegung

1 Die Post darf die Er­trä­ge aus dem re­ser­vier­ten Dienst nur zur De­ckung der Kos­ten aus der Grund­ver­sor­gung nach den Ar­ti­keln 13–17 und den Ar­ti­keln 32 und 33 ver­wen­den, hin­ge­gen nicht zur Ver­bil­li­gung von Dienst­leis­tun­gen aus­ser­halb der bei­den Grund­ver­sor­gungs­auf­trä­ge (Quer­sub­ven­tio­nie­rungs­ver­bot).

2 Sie muss ihr Rech­nungs­we­sen so aus­ge­stal­ten, dass Kos­ten und Er­lö­se der ein­zel­nen Dienst­leis­tun­gen aus­ge­wie­sen wer­den kön­nen.

3 Die Post weist jähr­lich die Ein­hal­tung von Ab­satz 1 nach. Die Post­Com kann auf An­zei­ge hin oder von Am­tes we­gen die Post ver­pflich­ten, den Nach­weis im Ein­zel­fall zu er­brin­gen.

4 Der Bun­des­rat re­gelt die Ein­zel­hei­ten und über­trägt der Post­Com den Er­lass der not­wen­di­gen ad­mi­nis­tra­ti­ven und tech­ni­schen Vor­schrif­ten.

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