Verordnung
über den Schutz von Pflanzen vor besonders gefährlichen Schadorganismen
(Pflanzengesundheitsverordnung, PGesV)


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Art. 15 Ausscheidung von Befallsherden und dazugehörigen Pufferzonen 19

1 Der zu­stän­di­ge kan­to­na­le Dienst grenzt in Ab­spra­che mit dem zu­stän­di­gen Bun­des­amt so schnell wie mög­lich das Ge­biet ab, in dem die Til­gungs­mass­nah­men nach Ar­ti­kel 13 durch­ge­führt wer­den. Das Ge­biet um­fasst den Be­falls­herd und ei­ne Puf­fer­zo­ne.

2 Die Fest­le­gung der Aus­deh­nung der Puf­fer­zo­ne rich­tet sich nach dem Ri­si­ko, das be­steht, dass der Or­ga­nis­mus sich auf na­tür­li­chem Weg oder we­gen ei­ner Tä­tig­keit des Men­schen aus­brei­tet.

3 Der zu­stän­di­ge kan­to­na­le Dienst ver­zich­tet nach Ab­spra­che mit dem zu­stän­di­gen Bun­des­amt auf die Ab­gren­zung ei­nes Ge­biets, wenn:

a.
das Ri­si­ko der Aus­brei­tung des Or­ga­nis­mus durch na­tür­li­che oder künst­li­che Hin­der­nis­se be­sei­tigt oder aus­rei­chend ver­rin­gert wer­den konn­te; und
b.
ei­ne Er­he­bung er­ge­ben hat, dass sich der Or­ga­nis­mus nicht an­ge­sie­delt hat.

4 Grenzt das ab­ge­grenz­te Ge­biet an einen Nach­bar­staat, so in­for­miert das zu­stän­di­ge Bun­des­amt die­sen dar­über.

19 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 3. Nov. 2021, in Kraft seit 1. Jan. 2022 (AS 2021 687).

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