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Bundesgesetz über die Produktehaftpflicht

vom 18. Juni 1993 (Stand am 1. Juli 2010)

Art. 1 Grundsatz

1Die her­stel­len­de Per­son (Her­stel­le­rin)1 haf­tet für den Scha­den, wenn ein feh­ler­haf­tes Pro­dukt da­zu führt, dass:

a.
ei­ne Per­son ge­tö­tet oder ver­letzt wird;
b.
ei­ne Sa­che be­schä­digt oder zer­stört wird, die nach ih­rer Art ge­wöhn­lich zum pri­va­ten Ge­brauch oder Ver­brauch be­stimmt und vom Ge­schä­dig­ten2 haupt­säch­lich pri­vat ver­wen­det wor­den ist.

2Die Her­stel­le­rin haf­tet nicht für den Scha­den am feh­ler­haf­ten Pro­dukt.


1 Die Per­so­nen­be­zeich­nung ist weib­lich, weil sie sich nach dem gram­ma­ti­schen Ge­schlecht des vor­an­ste­hen­den Sub­stan­tivs rich­tet.
2 Da es sich um einen fest­ste­hen­den Rechts­be­griff han­delt, wird dem Grund­satz der sprach­li­chen Gleich­be­hand­lung nicht Rech­nung ge­tra­gen.