Bundesgesetz
über die Sammlungen des Bundesrechts
und das Bundesblatt
(Publikationsgesetz, PublG)

vom 18. Juni 2004 (Stand am 26. November 2018)


Open article in different language:  FR  |  IT  |  EN
Art. 10 Formelle Berichtigungen

1 Die Bun­des­kanz­lei be­rich­tigt in der AS sinn­ver­än­dern­de Feh­ler und For­mu­lie­run­gen, die nicht dem Be­schluss der er­las­sen­den Be­hör­de ent­spre­chen:

a.
in Er­las­sen des Bun­des, mit Aus­nah­me der Er­las­se der Bun­des­ver­samm­lung: in ei­ge­ner Ver­ant­wor­tung;
b.
in völ­ker­recht­li­chen Ver­trä­gen und Be­schlüs­sen des in­ter­na­tio­na­len Rechts: im Ein­ver­neh­men mit den Ver­trags­part­nern.17

2 Für die Be­rich­ti­gung von Er­las­sen der Bun­des­ver­samm­lung gel­ten die Ar­ti­kel 57 Ab­satz 1bis und 58 des Par­la­ments­ge­set­zes vom 13. De­zem­ber 200218.19

3 Feh­ler in Er­las­sen der Bun­des­ver­samm­lung, die bei der Ver­öf­fent­li­chung ent­stan­den sind, be­rich­tigt die Bun­des­kanz­lei im Ein­ver­neh­men mit der Re­dak­ti­ons­kom­mis­si­on der Bun­des­ver­samm­lung in der AS.20

17 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 3977; BBl 2013 7057).

18 SR 171.10

19 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. II 1 des BG vom 15. Ju­ni 2018 (Ver­schie­de­ne Än­de­run­gen des Par­la­ments­rechts), in Kraft seit 26. Nov. 2018 (AS 2018 3461; BBl 2017 67976865).

20 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 26. Sept. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 3977; BBl 2013 7057).

BGE

125 I 21 () from 7. Oktober 1998
Regeste: Art. 85 lit. a OG; Urner Volksinitiative `für gleiche Wahlchancen' ("Wahlchanceninitiative"). Zusammenfassung der bisherigen Rechtsprechung zu Art. 4 Abs. 2 BV im Allgemeinen (E. 3a) und zu Frauenquoten im Besonderen (E. 3b); Auseinandersetzung mit der hieran geübten Kritik (E. 3c und 3d). Als Gleichstellungsmassnahmen kommen auch ergebnisbezogene Quoten in Betracht (E. 3d/aa; Präzisierung von BGE 123 I 152). Die quotenmässige Zuteilung von Volkswahl-Mandaten stellt eine unzulässige Einschränkung des freien und gleichen Wahlrechts dar (E. 3d/dd). Kriterien für die Beurteilung von Quotenregelungen nach Völkerrecht (E. 4). Beurteilung der Gleichstellungsmassnahmen der `Wahlchanceninitiative': Quoten für Behörden und Kommissionen, die direkt vom Volk gewählt werden (E. 5a); Quoten für Behörden und Kommissionen, die nur indirekt vom Volk gewählt werden (E. 5b); Quoten für Majorzwahlen und Wahlvorschlagsquoten für Proporzwahlen zum Landrat (E. 5c); Teilgültigkeit der Initiative (E. 7). Befristungsproblematik (E. 6).

Diese Seite ist durch reCAPTCHA geschützt und die Google Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen gelten.

Feedback
Laden