Verordnung
über die Ausstellung von Reisedokumenten
für ausländische Personen
(RDV)

vom 14. November 2012 (Stand am 1. September 2023)


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Art. 9a Reisebewilligung für Flüchtlinge 27

(Art. 59c Abs. 2 AIG)

1 Das SEM kann Flücht­lin­gen die Rei­se in einen Staat, für den für die Flücht­lin­ge ein Rei­se­ver­bot nach Ar­ti­kel 59c Ab­satz 1 zwei­ter Satz AIG be­steht, be­wil­li­gen, wenn ein Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­ger oder ei­ne Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­ge schwer er­krankt ist, einen schwe­ren Un­fall er­lit­ten hat oder ge­stor­ben ist.

2 Das aus­rei­chend be­grün­de­te Ge­such um Er­tei­lung ei­ner Rei­se­be­wil­li­gung ist zu­sam­men mit den ent­spre­chen­den Be­wei­sen der zu­stän­di­gen kan­to­na­len Be­hör­de ein­zu­rei­chen.

3 Die zu­stän­di­ge kan­to­na­le Be­hör­de lei­tet das Ge­such an das SEM wei­ter.

4 Die Gül­tig­keit der Rei­se­be­wil­li­gung ist auf den für die Rei­se be­nö­tig­ten Zeit­raum be­schränkt, ma­xi­mal aber auf 30 Ta­ge.

5 Als Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­ge nach Ab­satz 1 gel­ten die El­tern, Gros­s­el­tern, Ge­schwis­ter, Ehe­gat­ten, Kin­der und Gross­kin­der der Flücht­lin­ge.

27 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 19. Fe­br. 2020, in Kraft seit 1. April 2020 (AS 2020 955).

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