Raumplanungsverordnung
(RPV)


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Art. 32f Anlagen zur Umwandlung von erneuerbarer Energie in Wasserstoff, Methan oder andere synthetische Kohlenwasserstoffe 40

(Art. 24qua­ter RPG)

1 An­la­gen zur Um­wand­lung von er­neu­er­ba­rer Ener­gie in Was­ser­stoff, Me­than oder an­de­re syn­the­ti­sche Koh­len­was­ser­stof­fe, die aus­ser­halb der Bau­zo­nen lie­gen, kön­nen ins­be­son­de­re dann als stand­ort­ge­bun­den be­wil­ligt wer­den, wenn sie:

a.
in we­nig emp­find­li­chen oder in vor­be­las­te­ten Ge­bie­ten lie­gen;
b.
an An­la­gen zur Pro­duk­ti­on von Elek­tri­zi­tät aus er­neu­er­ba­ren Ener­gi­en an­sch­lies­sen; und
c.
zum Ab­trans­port des Was­ser­stoffs und der syn­the­tisch er­zeug­ten Ener­gie­trä­ger er­schlos­sen sind.

2 Sol­che An­la­gen be­dür­fen ei­ner Pla­nung, wenn sie mehr als 5000 m2 Bo­den be­an­spru­chen. Ei­ne Pla­nungs­pflicht be­steht auch dann, wenn ei­ne neue An­la­ge zur Pro­duk­ti­on von Elek­tri­zi­tät aus er­neu­er­ba­ren Ener­gi­en und die dar­an an­ge­schlos­se­ne An­la­ge zur Um­wand­lung nach Ar­ti­kel 24qua­ter RPG zu­sam­men mehr als 5000 m2be­an­spru­chen.

3 In je­dem Fall be­darf es ei­ner um­fas­sen­den In­ter­es­sen­ab­wä­gung.

40 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 15. Okt. 2025, in Kraft seit 1. Jan. 2026 (AS 2025 659).

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