Bundesgesetz
über Radio und Fernsehen
(RTVG)

vom 24. März 2006 (Stand am 1. Januar 2022)


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Art. 113 Hängige Aufsichtsverfahren

1 Im Zeit­punkt des In­kraft­tre­tens die­ses Ge­set­zes hän­gi­ge Ver­fah­ren nach den Ar­ti­keln 56 ff. und 70 ff. des RTVG 1991129 wer­den durch die nach neu­em Recht zu­stän­di­ge Be­hör­de be­ur­teilt. Das neue Ver­fah­rens­recht ist an­zu­wen­den.

2 Hat sich ein auf­sichts­recht­li­cher Sach­ver­halt vor In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes er­eig­net und ist ein Ver­fah­ren hän­gig, so ist das RTVG 1991 an­wend­bar. Dau­ert ein Sach­ver­halt nach In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes an und ist ein Ver­fah­ren hän­gig, so be­ur­tei­len sich die­je­ni­gen Ver­stös­se, die sich vor dem In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes er­eig­net ha­ben, nach RTVG 1991. Vor­be­hal­ten bleibt die An­wen­dung von Ar­ti­kel 2 Ab­satz 2 des Straf­ge­setz­buchs130.

129 [AS 1992601, 19933354, 19972187An­hang Ziff. 4, 20001891Ziff. VIII 2, 20012790An­hang Ziff. 2,20021904Art. 36 Ziff. 2, 2004 297Ziff. I 3 1633 Ziff. I 9 4929 Art. 21 Ziff. 3, 2006 1039Art. 2]

130 SR 311.0

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