Regierungs- und
Verwaltungsorganisationsgesetz
(RVOG)

vom 21. März 1997 (Stand am 2. Dezember 2019)


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Art. 48a Abschluss, Änderung und Kündigung völkerrechtlicher Verträge 50

1 Der Bun­des­rat kann die Zu­stän­dig­keit zum Ab­schluss, zur Än­de­rung und zur Kün­di­gung völ­ker­recht­li­cher Ver­trä­ge an ein De­par­te­ment de­le­gie­ren. Bei Ver­trä­gen von be­schränk­ter Trag­wei­te oder bei Än­de­run­gen oder Kün­di­gun­gen von be­schränk­ter Trag­wei­te von Ver­trä­gen kann er die­se Zu­stän­dig­keit auch an ei­ne Grup­pe oder an ein Bun­des­amt de­le­gie­ren.

2 Er er­stat­tet der Bun­des­ver­samm­lung jähr­lich Be­richt über die von ihm, den De­par­te­men­ten, den Grup­pen oder den Bun­de­säm­tern ab­ge­schlos­se­nen, ge­än­der­ten und ge­kün­dig­ten Ver­trä­ge. Über ver­trau­li­che oder ge­hei­me Ver­trä­ge er­hält nur die Ge­schäfts­prü­fungs­de­le­ga­ti­on Kennt­nis.

50 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. II 3 des Par­la­ments­ge­set­zes vom 13. Dez. 2002 (AS 2003 3543; BBl 200134675428). Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 2 des BG vom 21. Ju­ni 2019 über die Zu­stän­dig­kei­ten für den Ab­schluss, die Än­de­rung und die Kün­di­gung völ­ker­recht­li­cher Ver­trä­ge, in Kraft seit 2. Dez. 2019 (AS 2019 3119; BBl 2018 34715315).

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