Verordnung
über Bau und Betrieb von Schiffen und Anlagen
für den gewerbsmässigen Personentransport
(Schiffbauverordnung, SBV)1

1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. April 2024, in Kraft seit 15. Mai 2024 (AS 2024 173).


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Art. 26 Schwimmfähigkeit im Leckfall

1 Die Schwimm­fä­hig­keit im Leck­fall ist für je­des Schiff nach­zu­wei­sen. Der Nach­weis ist er­bracht, wenn die Vor­schrif­ten über die Leck­sta­bi­li­tät ein­ge­hal­ten wer­den und die Tauch­gren­ze in kei­ner Pha­se der Über­flu­tung mit Ein­schluss des End­zu­stan­des über­schrit­ten wird.

2 Als Tauch­gren­ze wird ei­ne durch­ge­hen­de Li­nie auf der Aus­sen­haut­be­plat­tung des Schif­fes an­ge­nom­men, die min­des­tens 100 mm un­ter­halb des Schnitt­punk­tes der Be­plat­tung mit der Ober­flä­che des Schot­ten­decks und min­des­tens 100 mm un­ter­halb des tiefs­ten Punk­tes, an dem die Aus­sen­haut nicht mehr was­ser­dicht ist, vom Bug zum Heck ver­läuft.

3 Als Leck­fall wird ei­ne teil­wei­se Über­flu­tung des Schiffs­kör­pers an­ge­nom­men, de­ren Aus­deh­nung von der Schiffs­klas­se ab­hän­gig ist.

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