Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs

vom 11. April 1889 (Stand am 1. Januar 2020)


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Art. 41

C. Be­trei­bung auf Pfand­ver­wer­tung

 

1Für pfand­ge­si­cher­te For­de­run­gen wird die Be­trei­bung, auch ge­gen die der Kon­kurs­be­trei­bung un­ter­lie­gen­den Schuld­ner, durch Ver­wer­tung des Pfan­des (Art. 151–158) fort­ge­setzt.

1bisWird für ei­ne pfand­ge­si­cher­te For­de­rung Be­trei­bung auf Pfän­dung oder Kon­kurs ein­ge­lei­tet, so kann der Schuld­ner mit Be­schwer­de (Art. 17) ver­lan­gen, dass der Gläu­bi­ger vor­erst das Pfand in An­spruch neh­me.

2Für grund­pfand­ge­si­cher­te Zin­se oder An­nui­tä­ten kann je­doch nach der Wahl des Gläu­bi­gers ent­we­der die Pfand­ver­wer­tung oder, je nach der Per­son des Schuld­ners, die Be­trei­bung auf Pfän­dung oder auf Kon­kurs statt­fin­den. Vor­be­hal­ten blei­ben fer­ner die Be­stim­mun­gen über die Wech­sel­be­trei­bung (Art. 177 Abs. 1).


1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 16. Dez. 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1995 1227; BBl 1991 III 1).

 

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