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Bundesgesetz
über Schuldbetreibung und Konkurs
(SchKG)1

1 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. Dez. 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1995 1227; BBl 1991 III 1).

Art. 295b537

4. Ver­län­ge­rung der Stun­dung

 

1 Auf An­trag des Sach­wal­ters kann die Stun­dung auf zwölf, in be­son­ders kom­ple­xen Fäl­len auf höchs­tens 24 Mo­na­te ver­län­gert wer­den.

2 Bei ei­ner Ver­län­ge­rung über zwölf Mo­na­te hin­aus hat der Sach­wal­ter ei­ne Gläu­bi­ger­ver­samm­lung ein­zu­be­ru­fen, wel­che vor Ab­lauf des neun­ten Mo­nats seit Be­wil­li­gung der de­fi­ni­ti­ven Stun­dung statt­fin­den muss. Ar­ti­kel 301 gilt sinn­ge­mä­ss.

3 Der Sach­wal­ter ori­en­tiert die Gläu­bi­ger über den Stand des Ver­fah­rens und die Grün­de der Ver­län­ge­rung. Die Gläu­bi­ger kön­nen einen Gläu­bi­ge­raus­schuss und ein­zel­ne Mit­glie­der neu ein­set­zen oder ab­be­ru­fen so­wie einen neu­en Sach­wal­ter be­stim­men. Ar­ti­kel 302 Ab­satz 2 gilt sinn­ge­mä­ss.

537Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Ju­ni 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4111; BBl 2010 6455).