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Verordnung
über den Schutz vor Störfällen
(Störfallverordnung, StFV)

Art. 3 Sicherheitsmassnahmen 25

1 Der In­ha­ber ei­nes Be­triebs, ei­nes Ver­kehrs­wegs oder ei­ner Rohr­lei­tungs­an­la­ge muss al­le zur Ver­min­de­rung des Ri­si­kos ge­eig­ne­ten Mass­nah­men tref­fen, die nach dem Stand der Si­cher­heits­tech­nik ver­füg­bar, auf­grund sei­ner Er­fah­rung er­gänzt und wirt­schaft­lich trag­bar sind. Da­zu ge­hö­ren Mass­nah­men, mit de­nen das Ge­fah­ren­po­ten­ti­al her­ab­ge­setzt, Stör­fäl­le ver­hin­dert und de­ren Ein­wir­kun­gen be­grenzt wer­den.26

2 Bei der Wahl der Mass­nah­men müs­sen be­trieb­li­che und um­ge­bungs­be­ding­te Ur­sa­chen für Stör­fäl­le so­wie Ein­grif­fe Un­be­fug­ter be­rück­sich­tigt wer­den.

3 Beim Tref­fen der Mass­nah­men ist nach den Vor­ga­ben von An­hang 2.1 vor­zu­ge­hen, und es sind ins­be­son­de­re die Mass­nah­men nach den An­hän­gen 2.2–2.5 zu be­rück­sich­ti­gen.27

25 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 29. April 2015, in Kraft seit 1. Ju­ni 2015 (AS 2015 1337).

26 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 13. Fe­br. 2013, in Kraft seit 1. April 2013 (AS 2013 749).

27 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 29. April 2015, in Kraft seit 1. Ju­ni 2015 (AS 2015 1337).