Verordnung
über die Stempelabgaben
(StV)

vom 3. Dezember 1973 (Stand am 1. September 2023)


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Art. 26b Periodische Prämienzahlung 63

1 Als rück­kaufs­fä­hi­ge Le­bens­ver­si­che­run­gen mit pe­ri­odi­scher Prä­mi­en­zah­lung im Sin­ne von Ar­ti­kel 22 Buch­sta­be a StG gel­ten Ver­si­che­run­gen, die mit im we­sent­li­chen gleich ho­hen, über die ge­sam­te Ver­trags­lauf­zeit ver­teil­ten Jah­res­prä­mi­en fi­nan­ziert wer­den. Dar­un­ter fal­len auch:

a.
Ver­si­che­run­gen mit re­gel­mäs­sig stei­gen­den Prä­mi­en;
b.
Ver­si­che­run­gen mit in­de­xier­ten Prä­mi­en;
c.
Ver­si­che­run­gen, bei de­nen die höchs­te der für die ers­ten fünf Jah­re der Ver­trags­lauf­zeit ver­ein­bar­ten Jah­res­prä­mi­en die tiefs­te um nicht mehr als 20 Pro­zent über­steigt;
d.
le­bens­läng­li­che To­des­fall­ver­si­che­run­gen mit ab­ge­kürz­ter Prä­mi­en­zah­lung.

2 Kei­ne pe­ri­odi­sche Prä­mi­en­zah­lung im Sin­ne von Ar­ti­kel 22 Buch­sta­be a StG liegt ins­be­son­de­re vor, wenn:

a.
die Ver­trags­lauf­zeit we­ni­ger als fünf Jah­re be­trägt; oder
b.
trotz ver­trag­lich ver­ein­bar­ter pe­ri­odi­scher Prä­mi­en­zah­lung in den ers­ten fünf Jah­ren der Ver­trags­lauf­zeit nicht fünf Jah­res­prä­mi­en be­zahlt wer­den, es sei denn, dass:
1.
die Prä­mi­en­zah­lungs­pflicht we­gen Tod oder In­va­li­di­tät der ver­si­cher­ten Per­son er­lischt, oder
2.
der Ab­fin­dungs­wert (Rück­kaufs­wert ein­sch­liess­lich sämt­li­cher Über­schuss­be­tei­li­gun­gen) tiefer als die be­zahl­ten Prä­mi­en ist.

63 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 9. März 1998, in Kraft seit 1. April 1998 (AS 1998 961).

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