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Strassenverkehrsgesetz

vom 19. Dezember 1958 (Stand am 1. Januar 2020)

Art. 16cbis

Füh­rer­aus­weis­ent­zug nach ei­ner Wi­der­hand­lung im Aus­land

 

1Nach ei­ner Wi­der­hand­lung im Aus­land wird der Lern­fahr- oder der Füh­rer­aus­weis ent­zo­gen, wenn:

a.
im Aus­land ein Fahr­ver­bot ver­fügt wur­de; und
b.
die Wi­der­hand­lung nach den Ar­ti­keln 16b und 16c als mit­tel­schwer oder schwer zu qua­li­fi­zie­ren ist.

2Bei der Fest­le­gung der Ent­zugs­dau­er sind die Aus­wir­kun­gen des aus­län­di­schen Fahr­ver­bo­tes auf die be­trof­fe­ne Per­son an­ge­mes­sen zu be­rück­sich­ti­gen. Die Min­dest­ent­zugs­dau­er darf un­ter­schrit­ten wer­den. Die Ent­zugs­dau­er darf bei Per­so­nen, zu de­nen im In­for­ma­ti­ons­sys­tem Ver­kehrs­zu­las­sung kei­ne Da­ten zu Ad­mi­nis­tra­tiv­mass­nah­men (Art. 89c Bst. d) ent­hal­ten sind, die am Be­ge­hungs­ort im Aus­land ver­füg­te Dau­er des Fahr­ver­bots nicht über­schrei­ten.2


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 20. März 2008, in Kraft seit 1. Sept. 2008 (AS 2008 3939; BBl 2007 7617).
2 Fas­sung des drit­ten Sat­zes ge­mä­ss Ziff. I des BG vom 15. Ju­ni 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2012 6291, 2018 4985; BBl 2010 8447).