Tierschutzverordnung
(TSchV)

vom 23. April 2008 (Stand am 1. Februar 2022)


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Art. 32 Enthornung und Kastration durch Tierhalterinnen und Tierhalter

1 Tier­hal­te­rin­nen und Tier­hal­ter dür­fen ei­ne Enthor­nung nur in den ers­ten drei Le­bens­wo­chen und ei­ne Ka­stra­ti­on von männ­li­chen Jung­tie­ren nur in den ers­ten zwei Le­bens­wo­chen des be­tref­fen­den Tie­res und nur im ei­ge­nen Be­stand durch­füh­ren.

2 Die Tier­hal­te­rin­nen und Tier­hal­ter müs­sen einen vom Bun­des­amt für Land­wirt­schaft und vom BLV an­er­kann­ten Sach­kun­denach­weis er­brin­gen und die Ein­grif­fe un­ter der An­lei­tung und Auf­sicht der Be­stan­des­tierärz­tin oder des Be­stan­des­tier­arz­tes aus­üben. Kön­nen sie einen Ein­griff un­ter Schmer­zaus­schal­tung selbst­stän­dig durch­füh­ren, so mel­det sie die Be­stan­des­tierärz­tin oder der Be­stan­des­tier­arzt bei der zu­stän­di­gen kan­to­na­len Be­hör­de zur Über­prü­fung der prak­ti­schen Fä­hig­kei­ten an. Ab dem Zeit­punkt der An­mel­dung dür­fen die Tier­hal­te­rin­nen und Tier­hal­ter den Ein­griff selbst­stän­dig durch­füh­ren.

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