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Tierschutzverordnung
(TSchV)

Art. 36 Dauernde Haltung im Freien

1 Haus­tie­re dür­fen nicht über län­ge­re Zeit ex­tre­mer Wit­te­rung schutz­los aus­ge­setzt sein. Wer­den die Tie­re un­ter sol­chen Be­din­gun­gen nicht ein­ge­stallt, so muss ein ge­eig­ne­ter na­tür­li­cher oder künst­li­cher Schutz zur Ver­fü­gung ste­hen, der al­len Tie­ren gleich­zei­tig Platz und Schutz vor Näs­se und Wind so­wie star­ker Son­nen­ein­strah­lung bie­tet. Es muss ein aus­rei­chend tro­ckener Lie­ge­platz vor­han­den sein.

2 Ist im Söm­me­rungs­ge­biet bei ex­tre­mer Wit­te­rung kein ge­eig­ne­ter Schutz vor­han­den, so ist durch ge­eig­ne­te Mass­nah­men si­cher­zu­stel­len, dass dem Ru­he- und Schutz­be­darf der Tie­re ent­spro­chen wird.

3 Das Fut­ter­an­ge­bot der Wei­de muss der Grup­pen­grös­se an­ge­passt sein oder es muss ge­eig­ne­tes zu­sätz­li­ches Fut­ter zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den.