Tierseuchenverordnung
(TSV)


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Art. 73 Grundsätze

1 Der amt­li­che Tier­arzt oder der Bie­nen­in­spek­tor ord­net die Rei­ni­gung und Des­in­fek­ti­on so­wie im Be­darfs­fall ei­ne Ent­we­sung an. Er be­auf­sich­tigt die Ar­bei­ten und stellt si­cher, dass die Per­so­nen, die die­se Ar­bei­ten durch­füh­ren, über das not­wen­di­ge Fach­wis­sen ver­fü­gen.301

2 Bei hoch­an­ste­cken­den Tier­seu­chen ist in der Re­gel vor der Rei­ni­gung ei­ne Vor­des­in­fek­ti­on an­zu­ord­nen.

3 Rei­ni­gung und Des­in­fek­ti­on er­stre­cken sich auf al­le Ört­lich­kei­ten, Ge­rät­schaf­ten und Trans­port­mit­tel, die mit dem An­ste­ckungs­stoff in Be­rüh­rung ge­kom­men sind, so­fern sie nicht zweck­mäs­si­ger ver­nich­tet wer­den.

4 Al­le für die Rei­ni­gung und die Des­in­fek­ti­on ver­wen­de­ten Flüs­sig­kei­ten sind mög­lichst in die Jau­che­gru­be ein­zu­lei­ten. Sie dür­fen nur ins Ab­was­ser ein­ge­lei­tet wer­den, wenn nach Ab­spra­che mit den Ver­ant­wort­li­chen der Ab­was­ser­rei­ni­gungs­an­la­ge fest­steht, dass die­se da­durch nicht be­ein­träch­tigt wird.

301 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Jan. 2009, in Kraft seit 1. März 2009 (AS 2009 581).

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