Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte

vom 9. Oktober 1992 (Stand am 1. Januar 2017)


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Art. 11 Werkintegrität

1Der Ur­he­ber oder die Ur­he­be­rin hat das aus­sch­liess­li­che Recht zu be­stim­men;

a.
ob, wann und wie das Werk ge­än­dert wer­den darf;
b.
ob, wann und wie das Werk zur Schaf­fung ei­nes Werks zwei­ter Hand ver­wen­det oder in ein Sam­mel­werk auf­ge­nom­men wer­den darf.

2Selbst wenn ei­ne Dritt­per­son ver­trag­lich oder ge­setz­lich be­fugt ist, das Werk zu än­dern oder es zur Schaf­fung ei­nes Wer­kes zwei­ter Hand zu ver­wen­den, kann sich der Ur­he­ber oder die Ur­he­be­rin je­der Ent­stel­lung des Werks wi­der­set­zen, die ihn oder sie in der Per­sön­lich­keit ver­letzt.

3Zu­läs­sig ist die Ver­wen­dung be­ste­hen­der Wer­ke zur Schaf­fung von Par­odi­en oder mit ih­nen ver­gleich­ba­ren Ab­wand­lun­gen des Werks.

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