Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte

vom 9. Oktober 1992 (Stand am 1. Januar 2017)


Open article in different language:  FR  |  IT  |  EN
Art. 22c Zugänglichmachen gesendeter musikalischer Werke

1Das Recht, in Ra­dio- und Fern­seh­sen­dun­gen ent­hal­te­ne nicht­thea­tra­li­sche Wer­ke der Mu­sik in Ver­bin­dung mit ih­rer Sen­dung zu­gäng­lich zu ma­chen, kann nur über zu­ge­las­se­ne Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten gel­tend ge­macht wer­den, wenn:

a.
die Sen­dung über­wie­gend vom Sen­de­un­ter­neh­men sel­ber oder in sei­nem Auf­trag her­ge­stellt wur­de;
b.
die Sen­dung ei­nem nicht­mu­si­ka­li­schen The­ma ge­wid­met war, das ge­gen­über der Mu­sik im Vor­der­grund stand und vor der Sen­dung in der üb­li­chen Art an­ge­kün­digt wur­de; und
c.
durch das Zu­gäng­lich­ma­chen der Ab­satz von Mu­sik auf Ton­trä­gern oder durch On­li­ne-An­ge­bo­te Drit­ter nicht be­ein­träch­tigt wird.

2Un­ter den Vor­aus­set­zun­gen nach Ab­satz 1 kann auch das Recht auf Ver­viel­fäl­ti­gung zum Zwe­cke des Zu­gäng­lich­ma­chens nur von zu­ge­las­se­nen Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten gel­tend ge­macht wer­den.


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 5. Okt. 2007, in Kraft seit 1. Ju­li 2008 (AS 2008 2421; BBl 2006 3389).

Diese Seite ist durch reCAPTCHA geschützt und die Google Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen gelten.

Feedback
Laden