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Bundesgesetz
über den Umweltschutz
(Umweltschutzgesetz, USG)

vom 7. Oktober 1983 (Stand am 1. Januar 2024)

Art. 44a Massnahmenpläne bei Luftverunreinigungen 101

1 Steht fest oder ist zu er­war­ten, dass schäd­li­che oder läs­ti­ge Ein­wir­kun­gen von Luft­ver­un­rei­ni­gun­gen durch meh­re­re Quel­len ver­ur­sacht wer­den, so er­stellt die zu­stän­di­ge Be­hör­de einen Plan der Mass­nah­men, die zur Ver­min­de­rung oder Be­sei­ti­gung die­ser Ein­wir­kun­gen in­nert an­ge­setz­ter Frist bei­tra­gen (Mass­nah­men­plan).

2 Mass­nah­men­plä­ne sind für die Be­hör­den ver­bind­lich, die von den Kan­to­nen mit Voll­zugs­auf­ga­ben be­traut sind. Sie un­ter­schei­den Mass­nah­men, die un­mit­tel­bar an­ge­ord­net wer­den kön­nen, und sol­che, für wel­che die recht­li­chen Grund­la­gen noch zu schaf­fen sind.

3 Sieht ein Plan Mass­nah­men vor, die in die Zu­stän­dig­keit des Bun­des fal­len, so stel­len die Kan­to­ne dem Bun­des­rat die ent­spre­chen­den An­trä­ge.

101Ein­ge­fügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Ju­li 1997 (AS 1997 1155; BBl 1993 II 1445).